Kommunikation eine absolute Katastrophe
Ich habe selten erlebt, dass ein Unternehmen einen eigentlich einfachen Vorgang derart unnötig kompliziert macht.
Es laufen bereits Zahlungen auf die Forderung, gleichzeitig wird zusätzlich über den Gerichtsvollzieher vollstreckt. Mein einziges Anliegen war daher von Anfang an völlig simpel:
Bitte die bereits laufenden Zahlungen berücksichtigen, die noch ausstehenden Einzüge sauber abstimmen und mir anschließend den tatsächlich noch offenen Restbetrag mitteilen.
Stattdessen wird einem allen Ernstes sinngemäß gesagt:
„Zahlen Sie einfach zusätzlich. Wenn dadurch zu viel gezahlt wird, erstatten wir den Überschuss später wieder.“
Sorry, aber was ist das bitte für eine Arbeitsweise?
Man weiß, dass parallel weitere Zahlungen eingehen werden, und statt diese Zahlungswege vorher vernünftig miteinander abzustimmen, soll der Kunde sehenden Auges eine Überzahlung in Kauf nehmen und anschließend wieder seinem eigenen Geld hinterherlaufen.
Und genau das wird dann auch noch dargestellt, als wäre es überhaupt kein Problem, weil man einen Überschuss „ja später zurückerstattet“.
Doch, das ist ein Problem.
Ich möchte nicht absichtlich mehr Geld zahlen als tatsächlich geschuldet ist und anschließend wochenlang irgendwelchen Rückerstattungen hinterhertelefonieren und -schreiben müssen, nur weil intern offenbar niemand in der Lage ist, zwei Zahlungswege vernünftig miteinander abzustimmen.
Noch schlimmer ist die Kommunikation.
Man schreibt ausführliche E-Mails, erklärt den Sachverhalt detailliert, stellt zahlreiche konkrete Fragen und bittet ausdrücklich um Klärung.
Was bekommt man zurück?
Zwei Sätze.
Sinngemäß:
„Zahlen Sie an den Gerichtsvollzieher. Falls zu viel gezahlt wurde, erstatten wir es wieder.“
Von den konkret gestellten Fragen wird praktisch nichts beantwortet.
Kein sauberer aktueller Forderungsstand.
Keine klare Abstimmung der parallelen Zahlungen.
Keine verbindliche Aussage dazu, wie eine Überzahlung verhindert werden soll.
Keine vernünftige Lösung.
Stattdessen wird man zwischen Inkasso und Gerichtsvollzieher hin und her verwiesen und darf selbst versuchen herauszufinden, wer gerade welchen Betrag berücksichtigt hat.
Besonders absurd: Selbst wenn man ausdrücklich erklärt, dass man die Forderung ordnungsgemäß abschließen möchte und lediglich eine korrekte Schlussabrechnung ohne Doppel- bzw. Überzahlung verlangt, bekommt man keine ernsthafte inhaltliche Antwort.
Das Ganze wirkt auf mich nicht wie professionelles Forderungsmanagement, sondern wie:
„Zahlen Sie einfach erstmal alles, was irgendwo gefordert wird. Wenn es am Ende zu viel war, kümmern wir uns irgendwann darum.“
So sollte ein seriöses Unternehmen meiner Meinung nach nicht mit Kunden umgehen.
Wenn man Geld fordert, sollte man auch in der Lage sein, einen aktuellen Forderungsstand zu führen, eingehende Zahlungen korrekt zu berücksichtigen und parallele Einziehungen vorher miteinander abzustimmen.
Stattdessen verursacht Goldbach Financial aus meiner Erfahrung unnötigen Stress, zusätzlichen Schriftverkehr und vermeidbares finanzielles Risiko beim Kunden.
Kommunikation: katastrophal.
Problemlösung: praktisch nicht vorhanden.
Transparenz: mangelhaft.
Ein Stern, weil null leider nicht möglich sind!






