Unprofessionelle antworten selbst auf Trust Pilot
Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auf die Antwort des Supports/Management hier eingehen. Auch diese ist in ihrer Form unprofessionell und inhaltlich höchst kritisch. Es fehlen sowohl eine nachvollziehbare Erklärung als auch jede Form einer Entschuldigung. Stattdessen enthält die Antwort unterschwellige Schuldzuweisungen – offenbar, weil ein damals 14-jähriger Nutzer sich nicht mit Support-Entscheidungen zufriedengegeben hat, die potenziell rechtswidrig waren. Das ist äußerst befremdlich und enttäuschend.
Besonders irritierend ist Ihre Darstellung der Sanktionspraxis: Gibt es bei der Weitergabe pornografischer Inhalte von volljährigen Personen an Minderjährige tatsächlich Fälle, die lediglich mit einer Verwarnung enden? Das ist nicht nur ethisch, sondern auch rechtlich äußerst fragwürdig, wenn nicht sogar fahrlässig. In solchen Fällen kann aus meiner Sicht ausschließlich eine sofortige Sperrung – gegebenenfalls ergänzt durch eine Anzeige – als angemessene Reaktion gelten.
Zudem gehen Sie in Ihrer Antwort in keiner Weise konkret auf meine zentralen Punkte ein. Stattdessen verwenden Sie pauschale Formulierungen wie „es wurde geprüft“ oder „entspricht nicht dem tatsächlichen Ablauf“. Ohne jegliche inhaltliche Ausführung sind solche Aussagen weder glaubwürdig noch professionell. Wenn dieser Fall tatsächlich erneut geprüft worden wäre, hätten durchaus mehr sachliche Details genannt werden können, ohne dabei die Privatsphäre Dritter zu verletzen. Der Eindruck eines vorgefertigten Standardtextes drängt sich hier leider auf.
Den Höhepunkt stellt jedoch Ihre Aussage dar, Anzeigenankündigungen hätten den Prozess erschwert. Diese Darstellung ist aus meiner Erfahrung nicht nur zweifelhaft, sondern schlicht falsch. Im Gegenteil: Erst nach der Ankündigung, den Chatverlauf zu sichern und den Jugendschutz einzuschalten, wurde zügig gehandelt. Ich hoffe sehr, dass Ihre Aussage, es habe Konsequenzen gegeben, der Wahrheit entspricht – andernfalls wäre dies ein eigenständiger, äußerst kritischer Sachverhalt.
Ich verfüge über eine vollständige Dokumentation der Gespräche und spreche nicht aus Vermutungen oder Wunschvorstellungen, sondern auf Grundlage realer, belegbarer Kommunikation. Entsprechend groß ist meine erneute Enttäuschung über Ihre Reaktion.
Ich hoffe, dass Sie über eine professionelle rechtliche Beratung verfügen und dieser sowohl meine Stellungnahme als auch Ihre eigene Antwort vorlegen. Eine fachkundige Einschätzung dürfte deutlich machen, weshalb diese Kommunikation in mehrfacher Hinsicht problematisch ist.
----------------Ergänzung-----------------
Wieder einmal muss ich die Antwort bemängeln – sie ist mittlerweile wirklich grenzwertig.
Ich bezweifle, dass Ihnen diese Fälle überhaupt vorgelegen haben, denn Sie können mir nicht einmal grobe Details nennen – außer der pauschalen Aussage, mein Verhalten sei „störend“ gewesen. Das kann so nicht sein.
Es ist schön, dass Sie klarstellen, eine Sperrung bei solchem Verhalten sei das Mindeste. Aber nein, das ist nicht genug. Es handelt sich um eine schwere Straftat, und es liegt nicht im Ermessen des Supports, zu entscheiden, ob sie gemeldet werden muss – sie muss der Polizei gemeldet werden. Ich hoffe, dass Ihre vagen Formulierungen lediglich der Wahrung Ihrer „Neutralität“ dienen und Sie in Wirklichkeit korrekt handeln. Doch enttäuschend ist, dass man darauf überhaupt hoffen muss.
Zu den „Anzeigeankündigungen“: Ich habe freundlich versucht, auf das StGB hinzuweisen und zu erklären, dass ein Minderjähriger unter keinen Umständen Schuld trägt, wenn ein Volljähriger ihm Fotos zuschickt. Trotzdem wurden meine Bemerkungen oft ignoriert oder erst nach langer Diskussion berücksichtigt. Letztlich blieb nur der Hinweis, den Jugendschutz einzuschalten. Dass dies als Behinderung Ihrer Arbeit dargestellt wird, ist lächerlich – jedes Mal konnte der Fall dann doch geklärt werden. So darf es nicht laufen. Schutz der Kinder geht vor Unternehmensschutz.
Insgesamt ist Ihre Antwort defensiv und inhaltsleer. Es fehlt jede Einsicht, dass man einem damals 13–14-jährigen Betroffenen mehr zuhören sollte. Stattdessen gibt es einen stumpfen Standardtext, der keine Deeskalation schafft, sondern lediglich die Quote erfüllt, dass jede schlechte Bewertung beantwortet wird.
So macht man es nicht.
17 december 2025
Review zonder uitnodiging