Nie wieder!
Ich habe vor zwei Jahren bei Mitech ein R-Gravel für viel Geld gekauft. Es sollte mein zuverlässiger Begleiter für eine zweijährige Reise nach China werden. Was ich bekommen habe, war ein einziges Fiasko – die schlechteste Investition meines Lebens.
Schon vor der Abreise gravierende Mängel:
• Falsche Gabel verbaut
• Löcher falsch gebohrt – bei einem Custom Bike ein absolutes No-Go
• Schlampig montierter Gepäckträger
• Ständer vergessen
• Mangelhafte Kommunikation während des gesamten Versand- und Lieferprozesses, sodass ich bereits kommunizierte Termine mit Sponsoren verschieben musste
Solche Fehler dürfen bei einem Fahrrad dieser Preisklasse schlichtweg nicht passieren. Die Mängel mussten in der Schweiz von einem Mechaniker behoben werden. Mitech hat die Kosten zwar übernommen – doch das war nur der Anfang einer langen Leidensgeschichte.
Während der Reise – eine Katastrophe nach der anderen:
• Über 10 Speichenbrüche, obwohl ich fast nur auf Asphalt unterwegs war
• Mehr als 15 gerissene Schaltkabel
• Defekte Schaltungsteile
• Wiederholte Probleme mit der Brems-Hydraulik
• Ausgerissene Löcher für die Flaschenhalterungen
• Lack splitterte viel zu früh ab
• Der nachgeschickte Ständer samt Halterung brach nach zwei Tagen schon ab
• Aluminium an den Ausbohrungen der Hinterachse gerissen – ein massives Sicherheitsrisiko, eine tickende Zeitbombe um das Fahrrad überhaupt noch fahren zu können.
Und der Support? Unterirdisch.
Ob irgend ein „Stefan“ aus dem Kundendienst oder Herr Militzer persönlich – auf echte Hilfe wartet man vergeblich. Anfangs gab es noch Mails, danach: Funkstille. Verantwortung? Komplett abgelehnt. Ersatzteile – z. B. für die Schaltung der Gebla-Box – musste ich mir unterwegs selbst organisieren. Während einer Fernreise wohlgemerkt – danke auch.
Nach meiner Rückkehr – der nächste Schock:
Beim Service in der Schweiz traten weitere Mängel zutage. Das Krasseste: Die Hydraulikanschlüsse der Bremsen waren so dilettantisch montiert, dass es ein Wunder ist, dass ich nicht mitten in der mauretanischen Sahara ohne funktionierende Bremsen dastand.
Jeder, der schon einmal fernab der Zivilisation oder in Entwicklungsländern mit dem Rad unterwegs war, weiß, wie schwer es ist, Ersatzteile zu beschaffen.
Ich habe Jürgen erneut kontaktiert – und habe bis heute (zwei Monate später) nicht einmal ein „freundlich formuliertes Du-kannst-uns-mal“ erhalten.
Mein Fazit:
Wer glaubt, bei Mitech Qualität, ehrliche Beratung oder irgendeine Form von Service zu bekommen, irrt gewaltig.
Mitech verkauft teure Träume – und liefert gefährlichen Pfusch.
Selbst Decathlon bietet mehr Verlässlichkeit, Qualität und Service als dieses angebliche „High-End-Bike“.
„Handgearbeitete Rahmen für härteste Ansprüche“ – ein schlechter Witz.
Er hat diese Rezession auf google bereits löschen lassen wollen. Doch leider entspricht sie zu 100% der Wahrheit.








