NOTFALLAMBULANZ KRANEKNHAUS DÜREN
KRANEKNHAUS DÜREN
NOTFALLAMBULANZ
Wir werden diese Ambulanz selbst im absoluten Notfall nicht mehr aufsuchen nachdem wir beim letzten Mal kurz und zackig mit unvollständiger Diagnose abgefertigt wurden.
Folgendes ist mir passiert:
Bei einer Wanderung bin ich gestürzt und habe mir folgende Verletzungen zugezogen: Abriss des Quadrizeps und der Patellasehne, Bruch des hinteren Volkmann-Dreiecks sowie Bruch des Wadenbeins.
In der Notfallambulanz des Dürener Krankenhauses wurde lediglich ein Anriss des Quadrizeps festgestellt. Die diensthabende Ärztin führte während der Untersuchung drei Telefonate, eins davon während der Ultraschalluntersuchung meines Knies. Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. Ich klagte über Schmerzen im Oberschenkel und Sprunggelenk, das wurde mit der Bemerkung: “Das ist normal, das strahlt alles vom Knie aus!“ von der Ärztin abgetan. Es wurde mir eine Schiene verpasst und ich wurde mit der Empfehlung mir einen MRT-Termin zu besorgen und mich dann in der Orthopädischen Ambulanz vorzustellen, entlassen. Auf die Frage meiner Frau ob das MRT nicht Vorort im Krankenhaus durchgeführt werden könnte, war die lapidare Antwort: “Das machen wir nur für stationäre Patienten!“ Darauf meine Frau:“ Dann nehmen Sie meinen Mann doch stationär auf!“ Kam der Kommentar von der Ärztin: „So schlimm ist es dann auch nicht!“
Wir waren schon wieder im Warteraum als uns die Ärztin hinterher kam und uns dann noch zum Röntgen schickte. Es wurde lediglich das Knie geröntgt und das war dann, welch Wunder, ohne Befund. Dieses Verhalten war uns umso unverständlicher, da ich privat versichert bin.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Köln in die ATOS-Klinik. Dort wurde umgehend ein MRT des Knies sowie des Sprunggelenks durchgeführt und dabei die o.g. Verletzungen festgestellt. Nachdem das Schienbein ebenfalls angeschwollen war, wurde dieses noch geröntgt und dabei festgestellt, dass das Wadenbein ebenfalls gebrochen war. Es folgten zwei Operationen, zum einen wurde der Quadrizeps wieder befestigt sowie die Patellasehne wieder angenäht, dass zum Thema „so schlimm ist das ja nicht!“
Nachdem ich wieder zu Hause war, schrieb ich das Qualitätsmanagement des Dürener Krankenhauses an um auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Ich halte es kurz: Kein Wort des Bedauerns, keinerlei Selbstreflektion, null Empathie, nur ein unverschämtes Schreiben des Chefarztes sowie ein Schreiben des Qualitätsmanagements, dass ich an einem konstruktiven Beschwerdemanagement nicht interessiert sei. Das setzte dem Ganzen wirklich die Krone auf.
Fazit: Wir werden künftig die Notaufnahme des Dürener Krankenhauses sicher nicht weiter empfehlen geschweige denn diese noch einmal aufsuchen!








